Was sind befristete und unbefristete Arbeitsverträge? (Türkisches Arbeitsgesetz, Artikel 11)
Was ist ein befristeter und ein unbefristeter Arbeitsvertrag?
Die Frage, was ein befristeter und ein unbefristeter Arbeitsvertrag ist, stellt eines der kritischsten Themen des Arbeitsrechts dar. Denn die Dauer des Vertrages beeinflusst die Rechte der Parteien unmittelbar. Daher ist es notwendig, die Vertragsart korrekt zu wählen.
Der Arbeitnehmer übernimmt die Arbeitsleistung und der Arbeitgeber zahlt das Entgelt. Auf diese Weise wird zwischen den Parteien ein Arbeitsverhältnis begründet. Wenn die Parteien eine Laufzeit für den Vertrag festlegen, schließen sie einen befristeten Arbeitsvertrag ab. Legen die Parteien jedoch keine Dauer fest, entsteht ein unbefristeter Arbeitsvertrag.
Grundlegende Elemente des Arbeitsvertrags
Zunächst muss man den Arbeitsvertrag richtig verstehen. Denn diese Struktur bestimmt das gesamte Arbeitsverhältnis.
Ein Arbeitsvertrag enthält drei grundlegende Elemente:
- Der Arbeitnehmer leistet die Arbeit
- Der Arbeitgeber zahlt ein Entgelt
- Der Arbeitnehmer arbeitet in Abhängigkeit zum Arbeitgeber
Das Element der Abhängigkeit bildet somit die Grundlage des Vertrages. Zudem ermöglicht dieses Element die Abgrenzung zu anderen Verträgen.
Was ist ein befristeter Arbeitsvertrag?
Ein befristeter Arbeitsvertrag ist ein Vertrag, bei dem die Parteien das Enddatum klar festlegen. Daher endet der Vertrag mit Ablauf der vereinbarten Dauer.
Zum Beispiel:
- Durchführung projektbezogener Arbeit
- Ausübung saisonaler Arbeit
- Deckung eines vorübergehenden Bedarfs
Der Arbeitgeber kann diesen Vertrag jedoch nicht in jedem Fall schließen. Denn das Gesetz verlangt objektive Gründe. Deshalb kann der Arbeitgeber nicht willkürlich handeln. Zudem gilt der Vertrag als unbefristet, wenn kein triftiger Grund vorliegt.
Was ist ein unbefristeter Arbeitsvertrag?
Ein unbefristeter Arbeitsvertrag ist ein Vertrag, für den die Parteien keine Dauer festgelegt haben. Daher besteht das Arbeitsverhältnis fort und ist nicht zeitlich begrenzt.
In der Praxis bevorzugen Arbeitgeber dieses Modell häufiger, da der kontinuierliche Arbeitsbedarf durch diesen Vertrag gedeckt wird.
Außerdem:
- Das Arbeitsverhältnis besteht fort
- Die Parteien machen von ihrem Kündigungsrecht Gebrauch
- Kündigungsfristen greifen
Aus diesem Grund erhält der Arbeitnehmer einen stärkeren Schutz.
Unterschiede zwischen befristeten und unbefristeten Arbeitsverträgen
Diese zwei Vertragsarten führen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Deshalb ist es notwendig, die Unterschiede klar zu bewerten.
| Kriterium | Befristet | Unbefristet |
|---|---|---|
| Dauer | Wird vorab festgelegt | Wird nicht festgelegt |
| Beendigung | Endet mit Fristablauf | Kündigung erforderlich |
| Arbeitsplatzsicherheit | Bleibt begrenzter | Ist stärker |
| Kündigungsfrist | Meist nicht anwendbar | Anwendbar |
Folglich bestimmt die Vertragsart direkt die Rechte des Arbeitnehmers.
In welchen Fällen wird ein befristeter Vertrag geschlossen?
Der Arbeitgeber muss einen triftigen Grund für die Begründung eines befristeten Vertrages nachweisen. Andernfalls gilt der Vertrag als unbefristet.
Zum Beispiel:
- Die Dauer der Arbeit steht von vornherein fest
- Es wird saisonale Arbeit durchgeführt
- Es entsteht ein vorübergehender Bedarf
Deshalb spielt die Art der Arbeit eine entscheidende Rolle.
Zu beachtende Punkte
Im Vertragsprozess muss man bewusst handeln. Daher ist es hilfreich, folgende Schritte zu befolgen:
- Bestimme die Vertragsart klar
- Schreibe die Dauer explizit auf
- Vergleiche deine Rechte
- Fordere ein schriftliches Dokument
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Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Frage, was ein befristeter und ein unbefristeter Arbeitsvertrag ist, die Grundlage des Arbeitsverhältnisses bestimmt. Deshalb wählen die Parteien die richtige Vertragsart. Zudem verhindert eine bewusste Entscheidung den Verlust von Rechten und macht den Prozess sicher.