İşten Çıkarılan İşçi Hangi Tazminatları Alabilir?

Welche Abfindungen und Entschädigungen kann ein gekündigter Arbeitnehmer beanspruchen?

Die Beendigung des Arbeitsvertrags bringt die Rechte der Arbeitnehmer hinsichtlich Abfindung, Kündigungsentschädigung, Vergütung für nicht in Anspruch genommenen Jahresurlaub und sonstiger Arbeitnehmeransprüche auf die Agenda. Allerdings hat nicht jeder gekündigte Arbeitnehmer Anspruch auf dieselben Entschädigungen. Der Kündigungsgrund, die Betriebszugehörigkeitsdauer und der rechtliche Status des Arbeitnehmers sind hierbei ausschlaggebend.

Rechtsanwältin Gizem Gonce wies darauf hin, dass sich gekündigte Arbeitnehmer nicht ausschließlich auf die Abfindung und die Kündigungsentschädigung konzentrieren sollten, und betonte, dass mit der Beendigung des Arbeitsvertrags sämtliche Arbeitnehmeransprüche gesondert geprüft werden müssen.

Welche Rechte kann ein gekündigter Arbeitnehmer geltend machen?

Abhängig von der Beschäftigungsdauer und der Art der Beendigung des Arbeitsverhältnisses können Abfindung, Kündigungsentschädigung, unbezahlter Arbeitslohn, Überstundenvergütung, Entgelte für Wochenruhetage sowie Feiertags- und allgemeine Ruhetagsvergütungen und die Abgeltung für nicht genutzten Jahresurlaub in Betracht kommen. Prämien, Boni und ähnliche Zahlungen, auf die im Rahmen des Arbeitsvertrags oder betrieblicher Übung ein Anspruch entstanden ist, sind ebenfalls gesondert zu prüfen.

Hinsichtlich der Abfindung gilt als Grundregel eine Betriebszugehörigkeit von mindestens einem Jahr beim selben Arbeitgeber sowie die Beendigung des Arbeitsvertrags aus einem der gesetzlich vorgesehenen abfindungsbegründenden Gründe. Die Kündigung des Arbeitsvertrags durch den Arbeitgeber bedeutet für sich allein nicht, dass in jedem Fall eine Abfindung geschuldet wird; insbesondere sind Behauptungen einer fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund gemäß Art. 25/II des Arbeitsgesetzes Nr. 4857 gesondert zu prüfen.

In welchen Fällen wird eine Kündigungsentschädigung gezahlt?

Wird ein unbefristeter Arbeitsvertrag ohne Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist und ohne Vorliegen eines Kündigungstatbestands beendet, der die Kündigungsentschädigung ausschließt, kann ein Anspruch auf Kündigungsentschädigung entstehen. Die Kündigungsfristen betragen je nach Betriebszugehörigkeit zwei, vier, sechs oder acht Wochen. Ausnahmen wie Probezeiten und die fristlose Kündigung aus wichtigem Grund sind gesondert zu beurteilen.

Kann jeder Gekündigte eine Kündigungsschutzklage auf Wiedereinstellung erheben?

Nein. Das Recht auf Wiedereinstellung hängt vom Vorliegen der Kündigungsschutzvoraussetzungen ab. Im Allgemeinen werden Voraussetzungen wie die Beschäftigung von mindestens 30 Arbeitnehmern im Betrieb, eine mindestens sechsmonatige Betriebszugehörigkeit des Arbeitnehmers und das Vorliegen eines unbefristeten Vertrags verlangt; gesetzliche Ausnahmen bleiben vorbehalten. Bei einem Antrag auf Wiedereinstellung muss innerhalb eines Monats nach Zustellung der Kündigungserklärung ein Mediator angerufen werden.

Gonce erklärte, dass es für gekündigte Arbeitnehmer wichtig sei, die Kündigungserklärung, die SGK-Abmeldebescheinigungen, Gehaltsabrechnungen, Bankauszüge und Dokumente über die Arbeitszeiten aufzubewahren.

Fristen dürfen nicht versäumt werden

Hinsichtlich von Arbeitnehmeransprüchen und Entschädigungen muss vor Klageerhebung im Allgemeinen ein obligatorisches Mediationsverfahren eingeleitet werden. Zudem sind Ansprüche, die besonderen Fristen unterliegen, wie etwa der Antrag auf Wiedereinstellung, getrennt von sonstigen Arbeitnehmeransprüchen zu betrachten.

„Entscheiden Sie bei einer Kündigung nicht allein auf Grundlage des Ihnen angebotenen Zahlungsbetrags. Der Kündigungsgrund und sämtliche Anspruchspositionen müssen gemeinsam geprüft werden; gesetzliche Fristen müssen eingehalten werden, um Rechtsverluste zu vermeiden“, betonte Rechtsanwältin Gizem Gonce und hob hervor, dass jede Akte nach ihren individuellen Umständen beurteilt werden müsse.

29. Oktober 2026 — Neue Fragen und Erläuterungen

Arbeitnehmer, deren Arbeitsvertrag beendet wurde, informieren sich über ihre Rechte bezüglich Abfindung, Kündigungsentschädigung, Vergütung für nicht genommenen Jahresurlaub und Überstundenforderungen. Av. Gizem Gonce wies darauf hin, dass jede Forderung an unterschiedliche Voraussetzungen geknüpft ist.

Kann jeder gekündigte Arbeitnehmer eine Abfindung beanspruchen?

Nein. Um einen Anspruch auf Abfindung zu erwerben, müssen die gesetzlichen Voraussetzungen hinsichtlich der Beschäftigungsdauer des Arbeitnehmers und des Beendigungsgrundes des Arbeitsvertrags erfüllt sein. Eine Kündigung allein begründet nicht in jedem Fall einen Anspruch auf Abfindung.

In welchen Fällen wird eine Kündigungsentschädigung gezahlt?

Bei unbefristeten Arbeitsverträgen kommt eine Kündigungsentschädigung in Betracht, wenn die Kündigung ohne Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfristen erfolgt und die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen. Umstände wie eine fristlose Kündigung aus wichtigem Grund sind jedoch gesondert zu beurteilen.

Welche weiteren Forderungen kann der Arbeitnehmer geltend machen?

Sofern die Voraussetzungen vorliegen, können rückständiger Arbeitslohn, Überstundenvergütung, Vergütungen für Wochenruhetage sowie nationale Feiertage und allgemeine Ruhetage und die Vergütung für nicht genommenen Jahresurlaub verlangt werden. Für jeden Anspruchsposten sind Arbeitsaufzeichnungen, Gehaltsabrechnungen, Bankunterlagen und sonstige rechtlich zulässige Beweismittel von Bedeutung.

Kann ein gekündigter Arbeitnehmer eine Wiedereinstellungsklage nach türkischem Recht erheben?

Arbeitnehmer, welche die Voraussetzungen der Kündigungsschutzbestimmungen erfüllen, können das Wiedereinstellungsverfahren einleiten, indem sie innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Fristen ab Zustellung der Kündigungserklärung einen Mediator anrufen. Die Antrags- und Klagefristen dürfen nicht versäumt werden.

Einschätzung von Av. Gizem Gonce

„Bei Beendigung des Arbeitsvertrags sollte man sich nicht nur auf Abfindung und Kündigungsentschädigung konzentrieren. Auch die Lohn-, Urlaubs- und sonstigen arbeitsrechtlichen Forderungen des Arbeitnehmers müssen gesondert geprüft werden. Das Datum der Kündigungserklärung, der Arbeitsvertrag, die Gehaltsabrechnungen und Bankunterlagen sind für die Feststellung der Ansprüche von entscheidender Bedeutung. Insbesondere bei Streitigkeiten mit kurzen Antragsfristen ist ein rechtzeitiges Handeln erforderlich.“

30. Oktober 2026 — Welche Rechte kann ein gekündigter Arbeitnehmer geltend machen?

Rechtsanwältin Gizem Gonce

Kann jeder gekündigte Arbeitnehmer eine Abfindung erhalten?

Nein. Für eine Abfindung müssen die in Artikel 14 des in Kraft stehenden Arbeitsgesetzes Nr. 1475 angegebenen Bedingungen erfüllt sein.

Im Allgemeinen muss der Arbeitnehmer eine Betriebszugehörigkeit von mindestens einem Jahr aufweisen und der Arbeitsvertrag muss aus einem Grund beendet werden, der einen Anspruch auf Abfindung begründet.

Nein. Es müssen die Voraussetzung einer mindestens einjährigen Betriebszugehörigkeit und die in Artikel 14 des Gesetzes Nr. 1475 geregelten Kündigungsbedingungen geprüft werden.

Kann der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen?

Bei unbefristeten Arbeitsverträgen müssen die im Gesetz angegebenen Kündigungsfristen eingehalten werden. Erfolgt eine Kündigung ohne Einhaltung der Kündigungsfrist und ohne berechtigte Ausnahme, kann Kündigungsentschädigung (Ankündigungsvergütung) in Betracht kommen.

Werden die Löhne für nicht genutzten Jahresurlaub ausgezahlt?

Ja. Unabhängig vom Grund der Beendigung des Arbeitsvertrags muss der Lohn für die nicht genutzten Jahresurlaubszeiten an den Arbeitnehmer ausgezahlt werden.

Ja. Unabhängig vom Grund für die Beendigung des Arbeitsvertrags muss der Urlaubsentgelt für nicht genutzten Jahresurlaub gezahlt werden.

Wie werden Überstunden vergütet bzw. nachgewiesen?

Der Anspruch auf Mehrarbeit muss vom Arbeitnehmer nachgewiesen werden. Betriebliche Aufzeichnungen, Ein- und Ausfalldokumente, Stundenzettel (Puantaj), Korrespondenz, Arbeitsplatzunterlagen und Zeugenaussagen können als Beweismittel herangezogen werden.

Kann der Arbeitnehmer eine Wiedereinstellungsklage erheben?

Liegen die Kündigungsschutzvoraussetzungen vor und beruht die Kündigung nicht auf einem gültigen Grund, kann der Arbeitnehmer die Wiedereinstellung verlangen. Innerhalb eines Monats ab Zustellung der Kündigungserklärung muss die Schlichtungsstelle angerufen werden.

Dient allgemeinen Informationszwecken. Die Dokumente, der Antragsweg und die Fristen des konkreten Falles müssen gesondert bewertet werden.

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